head schulentwicklung

Das Erlernen des Lesens und Schreibens bildet die Grundlage für jedes weitere Lernen. Die Fähigkeiten und Fertigkeiten zur alltäglichen Verständigung im mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch werden aufgegriffen und weiterentwickelt. So lernen die Kinder kommunikative Fähigkeiten zu erweitern.

Im mündlichen Bereich wird durch die Einübung und Einhaltung von Gesprächsregeln und -ritualen (z.B. im Morgenkreis, beim Erzählen vom Wochenende), das Halten von kleinen Vorträgen sowie durch verständliches und strukturiertes Wiedergeben von Sachverhalten und unterschiedlichen Gegebenheiten eine Gesprächskultur entwickelt.

Seit einiger Zeit lernen die Kinder als erste Schrift die Grundschrift. Hier ist es möglich, durch die Bögen, die an viele Buchstaben angehängt werden, diese allmählich zu verbinden und damit eine eigene verbundene Handschrift zu entwickeln, wie es im Lehrplan vorgesehen ist. Es gibt keinen verbindlichen Schreibschriftlehrgang mehr.

Im schriftlichen Bereich werden die unterschiedlichsten Schreibsituationen und Schreibanlässe genutzt. Die Kinder schreiben ihre Erlebnisse verständlich auf (z.B. in einem Tagebuch) und wenden die sich ständig erweiternden grammmatikalischen Strukturen an. Sie planen und überarbeiten ihre Texte zunehmend selbstständiger. Dazu nutzen sie auch ein erstes Wörterbuch und erlernte Korrekturtechniken.

Im Bereich des Rechtschreibens arbeitet die Kirchschule aktuell aufbauend ab dem ersten Schuljahr nach dem „ReLv“ – Konzept (abgeleitet von der „FRESCH“-Methode: Freiburger Rechtschreibschule.)
„ReLv“ steht verkürzt für „Rechtschreiben erforschen - Lesen verstehen“. Das Schwingen der Wörter in Silben als grundlegende Fähigkeit zum richtigen Schreiben unterstützt das Abhören der Laute und Verschriften der Wörter. Der Unterricht, in dem man mit Bewegung die Rechtschreibung erlernt, lässt Schülerinnen und Schüler mit dem Erwerben weniger Strategien zu sicheren Rechtschreibern werden. Das Lehrwerk „Zebra“ vom Klett-Verlag begleitet die Kinder auf diesem Weg.
Es handelt sich um ein Konzept, das, ausgehend vom Kind, die Prinzipien der Rechtschreibung ebenso lehr-und lernbar macht wie die Fähigkeit, Texte zu erschließen.
„Erforschen“ und „Verstehen“ stellen die Eigentätigkeit der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt des unterrichtlichen Geschehens, aber auch der Austausch zwischen den Lernenden und Lehrenden spielt für die Konstruktion eigenen Wissens eine zentrale Rolle. Entsprechend dieser Auffassung arbeiten alle Schülerinnen und Schüler zwar gemeinsam nach diesem Konzept, es können aber auch alle Kinder, je nach ihren Lernständen, individuelle Unterstützung bzw. Förderung durch individualisierende Angebote erfahren. Durch diese integrative Art des Lernens werden erfahrungsgemäß Lese-Rechtschreibschwächen zum großen Teil verhindert bzw. durch eine kontinuierliche Arbeit abgebaut.

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